Vom Punk zum Seenotretter und weiter ins Gefängnis?

Vom Punk zum Seenotretter und weiter ins Gefängnis?

Samstag, 8.06.19 : 16:30 Uhr  im freiLand

Bei der Inforeihe hatten wir einen Vortrag mit dem Thema “Iuventa – zwischen ziviler Seenotrettung und Repression”. Dieser wurde von einem Mitglied der Iuventa Crew gehalten. Aufgrund der guten Resonanz und der Brisanz des Themas, präsentieren wir euch nun einen zweiten Vortrag eines Iuventa – Crewmitgliedes.

 

“Vom Punk zum Seenotretter und weiter ins Gefängnis?”

Dariush war fünfmal auf dem Mittelmeer im Einsatz, auf verschiedenen Schiffen. Unter anderem als Kapitän auf der, immernoch, beschlagnahmten Iuventa. Ihm und neun anderen Crewmitgliedern drohen dieses Jahr in Italien ein Prozess wegen Beihilfe zur illegalen Einreise. die Höchststrafe dafür beträgt 20 Jahre.

Bei dem Vortrag beim Ultrash wird es nicht so sehr um Daten und Fakten gehen, sondern mehr um die persönliche Seite. Dariush erzählt natürlich auch vom aktuellen Stand der Dinge, aber vor allem von Erlebnissen, vom Alltag auf dem Mittelmeer und worüber er sonst so pöbeln will.

Ihr fragt euch schon lange, wie die Seenotretter*innen essen, trinken oder schlafen während einer Mission? wie es ist 100 Stunden ohne Schlaf durchzuarbeiten? Was für Horrorerlebnisse die Geflüchteten hatten, bevor wir sie an Bord hatten? Wie man sich auf einen italienischen Gefängnisaufenthalt vorbereitet?

Kommt vorbei und stellt eure Fragen.Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Supportet die Iuventa und alle anderen NGOs im Mittelmeer, die zivile Seenotrettung auf die Beine stellen und in den meisten Fällen von Repression betroffen sind.

 

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